Über

Philo Schäfer ist seit 2019 freischaffend als Künstler*in und Schriftsteller*in tätig.
Kunst und Schriftstellerei begleiten sie*ihn aber schon das ganze Leben.
In den eigenen Werken handelt er*sie Fragen nach Identität und Existenz aus und bleibt dabei immer auf der Suche – nach einem Platz in der Welt, in sich selbst und in der Begegnung mit dem Drinnen und Draußen.
Die wehmütigen und melancholischen Charaktere in Text und Bild laden dazu ein inne zu halten, sich halten zu lassen und gehalten zu werden.
Deutlich wird dabei immer wieder die Auseinandersetzung mit der eigenen queeren Identität, der Verarbeitung von religiösem Trauma und der Suche nach Community.

Vita

2017-2018 Studium der Philosophie-Neurowissenschaften-Kognition

2018-2022 Studium der Germanistik mit interdisziplinärem Profil

2018 Student Meets Art Gruppenausstellung Berlin
2018 Living Room Gallery Gruppenausstellung Magdeburg
2019 Living Room Gallery Gruppenausstellung Magdeburg

2021 „Es gibt nicht eine Art von Vielfalt“ Literarischer Abschluss Queere Tagung

2022 Juli & August „Oh my beloved Soul“ Soloausstellung Hannover

Kurzgeschichten, Gedichte und andere Texte

Seit 2018 arbeitet Philo Schäfer an einem Gedichtzyklus mit dem Titel „Oh my beloved soul“, der Fragen von Identität, Selbst und Ich aushandelt.

Parallel dazu hat er*sie seit 2020 weitere Gedichtreihen begonnen, die Themen von Verlust, Trauer, aber auch Lieben in nichtheteronormativen Beziehungen verarbeiten.

2021 stellte Philo Schäfer einen ersten größeren Romanentwurf vor. Unter dem Arbeitstitel „Lilith“ sucht die Hauptfigur Lilith in diesem Werk einen Ausweg aus ihrem persönlichen Leiden, das gleichzeitig universal erscheint. Dabei wird klar, dass diese Suche nicht nur schmerzhaft, sondern auch von hoffnungsvollen Momenten und Begegnungen geprägt sein kann. Dekonstruktivistische Ansätze verhandeln in diesem Romanentwurf Geschlecht, Sexualität, Identität und Glauben.

2022 begann Philo Schäfer parallel dazu an einem weiteren Romanentwurf mit dem Arbeitstitel „Zwischen Mimi und mir“ zu arbeiten. Dieser skizziert eine Lebensgeschichte von Kindheit bis Erwachsenenalter und die Suche nach einem Selbst, das längst verloren geglaubt wird. Angesiedelt in einer Gegenwart, in der der*die Protagonist*in M kurz davor ist zu sich selbst zu finden, helfen Erinnerungen und Selbstgespräche mit dem alter Ego ‚Mimi’, der unsichtbaren Fantasie-Freundin der Kindheit, Einblicke in die Zerrissenheit des Individuums M und dessen Welt zu schaffen.

Seit mehreren Jahren arbeitet Philo Schäfer außerdem an Kurzgeschichten und kürzeren Kindergeschichten, die verschiedene Themenbereiche behandeln.

Bei Interesse können Sie Textproben und Exposés über das Kontaktformular auf der Homepage anfordern.

Aquarelle, Zeichnungen und Gemälde